EF-Kursfahrt nach Trier

10.07.2019 Vom 3. bis zum 5. Juli 2019 besichtigten wir, 19 Schülerinnen und Schüler des Lateinkurses der EF, mit den Lehrern Frau Traud und Herrn Eckmann die von den Römern gegründete Stadt Trier.

Die Exkursion begann morgens am Hiltruper Bahnhof, von welchem wir, mit einem kurzen Umstieg in Koblenz, die fünfstündige Fahrt nach Trier antraten. Die Fahrzeit verging jedoch mit viel Lachen, Kartenspielen und Serienschauen wie im Flug, sodass wir heile und zufrieden um 14 Uhr am Trierer Bahnhof ankamen. Von dort aus ging es mit einem halbstündigen Fußmarsch zur Jugendherberge, in welcher wir Zeit hatten, um auf unseren Zimmern anzukommen, die Betten zu beziehen und uns ein wenig auszuruhen, bevor wir uns auf in die Stadt machten.

Bei jeder Sehenswürdigkeit, die wir besichtigten, wurde uns von jeweils zwei oder drei Mitschülern ein Kurzvortrag über diese gehalten, sodass wir einen Überblick über das bekamen, was vor uns lag. Unser erstes Ziel war die Porta Nigra, die wir bis nach ganz oben erklommen haben, von wo aus wir einen ersten Blick auf die Altstadt und ihren Marktplatz werfen konnten. Weiter ging es über den Marktplatz zum Trierer Dom, bei welchem uns sogar von den Referenten eine kleine Übersetzungsaufgabe eines lateinischen Satzes gegeben wurde, der über der Domuhr stand, um unsere Lateinkenntnisse auf die Probe zu stellen. Nach Besichtigung des Doms von innen hatten wir Zeit, um Trier auf eigene Faust zu erkunden. Hierbei sind wir in Kleingruppen durch Trier gebummelt, haben ausgiebig gegessen und viele Fotos gemacht. Zum Abend hin konnte man sich noch gut an die Mosel setzen und die Aussicht auf die Klippen und den Fluss genießen. Und somit war der erste Tag in Trier auch schon zu Ende und wir freuten uns auf die Tage, die noch vor uns lagen.

Um 8 Uhr des Folgetages trafen wir uns zum Frühstücken in der Jugendherberge und brachen daraufhin auch schon bald auf, um die restlichen Sehenswürdigkeiten Triers aus der Römerzeit zu besichtigen. Als erstes standen die Thermen am Viehmarkt auf dem Plan. So konnten wir zum ersten Mal Thermen sehen, von denen wir schon so viel im Unterricht gehört hatten. Als nächstes sahen wir die Palastaula, die uns mit ihrer imposanten Fassade und mit ihrem Palastgarten sehr begeisterte. Daraufhin machten wir uns auf zu den Kaiserthermen. Wir besichtigten die Unterführungen der damaligen Thermen mit ihren dunklen, langen und schmalen Wegen und konnten dadurch ein wenig nachvollziehen, wie sich die Sklaven, die früher dort arbeiteten, gefühlt haben mussten. Weiter ging es zum Amphitheater, bei dem wir auf die riesige Arena durften und uns beinahe wie Gladiatoren fühlten. Neben dem Amphitheater lag ein Weinberg, den viele von uns zusammen mit den Lehrern erklommen haben, um den Panoramablick auf Trier zu genießen. Danach hatten wir auch schon Freizeit und da es ca. 14 Uhr war, bekamen wir langsam Hunger. Deshalb sind wir und einige andere aus dem Kurs mit Herrn Eckmann Burger essen gegangen. Die nächsten Stunden haben alle das Wetter und die Freizeit genossen und manche von uns sind u.a. an der Mosel entlang spaziert. Um 19 Uhr hat sich dann der gesamte Lateinkurs zum Abendessen am Cubiculum, einem Weinkeller, getroffen. Wir genossen die letzten Stunden des Tages zusammen in Trier und unterhielten uns alle intensiv, bevor wir zur Jugendherberge zurück gingen. Einige von uns kosteten noch die warmen Abendstunden aus.

Am Tag der Abreise frühstückten wir und hatten daraufhin noch einige Stunden Zeit zur eigenen Gestaltung, bevor wir uns am Bahnhof trafen. Danach traten wir schon die Rückfahrt nach Münster an. Vielen von uns ist die schöne Stadt Trier mit ihrer bunten und prachtvollen Architektur, ihrer Natur, aber auch mit den großen Einkaufsmöglichkeiten im Kopf geblieben. Zudem hatten wir durchgehend warmes Wetter, was den Aufenthalt zusätzlich verschönerte. Alles in allem lässt sich also sagen, dass es wirklich eine sehr gelungene Fahrt war, die unseren Kurs gestärkt und näher zusammengebracht hat und ein guter Abschluss nach den Latinumsklausuren war.

Natalia Brunsmann und Andrea Genergard